Die Alhambra ist ein wunderschöner Palast- und Festungskomplex in Granada, Andalusien, der sich vor den eindrucksvollen Berggipfeln der Sierra Nevada erstreckt und die maurische Kultur ehrt.

Die Alhambra ist kein typischer spanischer Palast: Dieser enorme Komplex vereint Paläste, Gärten, Höfe sowie andere Gebäude miteinander und befindet sich inmitten einer wunderschönen Landschaft mit Blick auf den Fluss Darro und die Altstadt von Granada – eine wirklich einzigartiges Umgebung.

Als eines der beliebtesten Reiseziele Spaniens ist die Alhambra mit ihren beeindruckenden und aufwendigen arabischen Schnitzereien sowie bunten Kacheln eine einzigartige Attraktion in ganz Spanien. Die unbestrittene Beliebtheit dieses atemberaubenden Palasts macht sich auch durch die hohe Besucherzahl bemerkbar: Jeden Tag besichtigen über 6.000 Menschen die Alhambra.

Die Geschichte der Alhambra

Die Alhambra hat eine reiche Vergangenheit: Bereits 889 n. Chr. wurde die ursprüngliche kleine Festung auf den Trümmern der römischen Befestigungsanlage errichtet. Eine Zeit lang blieb die Festung unberührt, bevor die Festungsruinen Mitte des 13. Jahrhunderts vom nasridischen Emir Mohammed ben Al-Ahamar aus dem Emirat Granada wieder aufgebaut und saniert wurden. Im Jahre 1333 wurde die Festung unter dem Auftrag von Yusuf I., Sultan von Granada, in einen königlichen Palast umgebaut. Nach Ende der christlichen Rückeroberung von 1492 wurde der Palast in den königlichen Hof von Isabella und Ferdinand umgewandelt. Darüber hinaus wurden kleinere Renovierungsarbeiten vorgenommen, die den Renaissance-Stil im Gebäude erzeugen sollten. Später im Jahr 1526 kündigten Karl I. und V. einen neuen Renaissance-Palast an, der den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches besser repräsentieren und den ikonischen manieristischen Stil aufweisen sollte – doch dieser Palast wurde nie verwirklicht. Danach wurden viele Änderungen am Palastkomplex vorgenommen, als Philipp V. die Räume italienisierte und Trennwände einbauen ließ, die ganze Wohnräume versperrten. Im Jahr 1812 wurden einige Türme von den Franzosen unter Graf Sebastiani zerstört, was weitere Schäden an der ursprünglichen maurischen Kunst hinterließ. Bei einem Erdbeben im Jahr 1821 wurde die Festung noch weiter zerstört.

Die Restaurierungsarbeiten wurden 1828 vom Architekten Jose Contreras begonnen und nach seinem Tod 1847 von seinem Sohn fortgesetzt. Eine weitere bemerkenswerte Sanierung erfolgte in den 1930er Jahren unter der Leitung von Leopoldo Torres Balbas, der unter anderem die gemauerten Arkaden öffnete und fehlende Fliesen ersetzte.

Die Architektur der Alhambra

Zu den Highlights eines Besuchs in der Alhambra zählt die beeindruckende Architektur der Stätte: Die Alhambra ist kein einzelner Palast, sondern ein ganzer Komplex, der Paläste und Höfe aus der Renaissance und dem Mittelalter umfasst, die alle in einer Festung liegen. Obwohl sich die Alhambra in Westeuropa befindet, sind hier traditionelle islamische Elemente des Ostens zu finden, darunter geometrische Muster, Säulenarkaden, bemalte Kacheln, arabische Inschriften sowie reflektierende Teiche und Brunnen. Zu den Besonderheiten der maurischen Architektur der Alhambra gehöhren unter anderem Hufeisenbögen, islamische Fenstergitter, Gebetsnischen und mehr. Die authentische islamische Architektur der Alhambra macht den in Spanien gelegenen Palastkomplex so einzigartig.

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